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Fische

Buntbarsche (Cichliden) im Aquarium – Haltung, Arten und Pflege

👤 Alexander · 3. Juni 2026 · 10 Min. Lesezeit

Buntbarsche (Cichliden) – Die faszinierende Vielfalt der Familie Cichlidae

Buntbarsche, wissenschaftlich als Cichlidae bezeichnet, gehören zu den artenreichsten und vielfältigsten Fischfamilien der Welt. Mit über 1.500 beschriebenen Arten und ständig neuen Entdeckungen begeistern sie Aquarianer auf der ganzen Welt. Ihre Farbenpracht, ihr komplexes Sozialverhalten und ihre ausgeprägte Brutpflege machen sie zu einer der interessantesten Fischgruppen für die Aquaristik. Von den majestätischen Skalaren aus dem Amazonas bis zu den farbenprächtigen Mbuna aus dem Malawisee – die Welt der Buntbarsche bietet für jeden Geschmack und jedes Erfahrungsniveau die passende Art.

In diesem umfassenden Guide erfährst du alles Wichtige zur Haltung von Buntbarschen: Welche Arten für Anfänger geeignet sind, welche Beckengrößen und Wasserwerte benötigt werden, wie die Vergesellschaftung gelingt und was du bei der Pflege und Fütterung beachten musst. Tauche ein in die faszinierende Welt der Cichliden!

Buntbarsche und Cichliden im Aquarium – Skalare, Diskus und Malawisee-Cichliden

Was sind Buntbarsche? – Eine Einführung in die Familie Cichlidae

Buntbarsche (Cichlidae) sind eine Familie der Buntbarschartigen (Cichliformes) und kommen natürlicherweise in Süd- und Mittelamerika, Afrika, dem südlichen Indien, Sri Lanka, Madagaskar und im Nahen Osten vor. Ihr gemeinsames Merkmal ist eine einzige Nasenöffnung auf jeder Kopfseite – ein Detail, das sie von den ähnlichen Fadenbarschen unterscheidet.

Was Buntbarsche für Aquarianer so besonders macht, ist ihr ausgeprägtes Brutpflegeverhalten. Anders als die meisten Süßwasserfische kümmern sich Cichliden intensiv um ihren Nachwuchs. Es gibt Offenbrüter, die ihre Eier auf Steinen oder Blättern ablegen und bewachen, sowie Maulbrüter, die die Eier und Jungfische im Maul schützen. Dieses Verhalten ist einzigartig faszinierend zu beobachten.

Die Größe der verschiedenen Cichliden-Arten variiert enorm – von nur 2,5 cm großen Zwergbuntbarschen bis zu 90 cm großen Raubcichliden wie dem Cichla ocellaris (Kropffischer). Die meisten im Aquarium gehaltenen Arten bewegen sich jedoch in einer Größe von 8 bis 30 cm.

Buntbarsche und Cichliden in einem artgerecht eingerichteten Aquarium
Cichliden-Artenvielfalt – Malawisee-Buntbarsche und südamerikanische Skalare

Südamerikanische Buntbarsche – Die Klassiker der Aquaristik

Südamerika ist die Heimat einiger der beliebtesten Aquarienfische überhaupt. Die Gewässer des Amazonasbeckens bieten ideale Bedingungen für eine Vielzahl von Cichliden-Arten, die sich durch ihre oft ruhige und friedliche Art auszeichnen.

Skalare (Pterophyllum scalare) – Eleganz in Hochform

Skalare, auch als Segelflosser bekannt, sind mit ihrer charakteristischen dreieckigen Körperform und den langen, filigranen Flossen der Inbegriff anspruchsvoller Aquaristik. Sie werden bis zu 15 cm lang und 25 cm hoch. Für Skalare wird ein Becken mit mindestens 120 cm Kantenlänge und 50 cm Höhe empfohlen. Skalare fühlen sich in weichem, leicht saurem Wasser bei 26–30 °C am wohlsten. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,0 liegen, die Gesamthärte zwischen 3 und 10 °dGH. Sie sind gesellige Tiere, die in Gruppen von mindestens 5–6 Individuen gehalten werden sollten.

Diskusfische (Symphysodon spp.) – Die Könige der Aquaristik

Diskusfische gelten als der Höhepunkt der Süßwasseraquaristik. Ihre leuchtenden Farben, das ruhige, würdevolles Schwimmverhalten und die intensive Brutpflege faszinieren Aquarianer seit Jahrzehnten. Diskus werden bis zu 20 cm groß und benötigen ein Aquarium ab 300 Liter (150×50×50 cm). Die Wassertemperatur liegt bei 28–31 °C, der pH-Wert bei 6,0–6,8 und die Gesamthärte bei 2–8 °dGH. In den meisten Regionen Deutschlands ist eine Osmoseanlage für die Diskushaltung unverzichtbar. Diskusfische sind anspruchsvoll in der Fütterung und benötigen hochwertiges Frostfutter, Granulat und gelegentlich Rinderherz.

Zwergbuntbarsche (Apistogramma, Microgeophagus, Nannacara)

Die Zwergbuntbarsche sind eine ideale Wahl für Aquarianer mit kleineren Becken ab 60 cm Länge. Sie werden meist nur 5–8 cm groß und zeigen ein hochinteressantes Revier- und Brutverhalten. Besonders beliebt sind der Schmetterlingsbuntbarsch (Microgeophagus ramirezi), der Kakadu-Zwergbuntbarsch (Apistogramma cacatuoides) und der Borellis Zwergbuntbarsch (Apistogramma borellii). Diese Arten bevorzugen weiches Wasser (pH 5,5–7,0), viele Versteckmöglichkeiten in Form von Wurzeln, Höhlen und dichten Pflanzenbeständen sowie eine abwechslungsreiche Fütterung mit Lebend- und Frostfutter.

Malawisee-Cichliden – Farbenexplosion aus Ostafrika

Der Malawisee im Ostafrikanischen Grabenbruch ist ein Paradies für Cichliden-Liebhaber. Über 1.000 Arten haben sich in diesem einzigartigen Ökosystem entwickelt, von denen viele im Aquarium gepflegt werden. Das Wasser des Malawisees ist hart, alkalisch und hat einen hohen pH-Wert – genau das Gegenteil der südamerikanischen Arten.

Aulonocara (Kaiserbuntbarsche) – Die Edlen unter den Malawiern

Aulonocara, auch als Kaiserbuntbarsche bekannt, sind für ihre intensiven Gelb-, Blau- und Orangetöne berühmt. Die Männchen zeigen während der Balz ein atemberaubendes Farbspiel. Diese Maulbrüter werden 10–15 cm groß und benötigen Becken ab 250 Liter. Die optimalen Wasserwerte sind: Temperatur 24–28 °C, pH 7,5–8,5, Gesamthärte 10–20 °dGH. Aulonocara sind relativ friedliche Cichliden, die sich gut mit anderen Malawiern vergesellschaften lassen.

Mbuna (Felsencichliden) – Bunt und robust

Die Mbuna (übersetzt „Felsenbewohner") sind eine Gruppe von Cichliden, die im Malawisee die felsigen Uferzonen besiedeln. Bekannte Gattungen sind Pseudotropheus, Labidochromis, Maylandia und Labeotropheus. Mbuna sind kleiner (8–14 cm) als andere Malawier, aber deutlich aggressiver und territorialer. Sie benötigen Becken ab 300 Litern mit vielen Steinaufbauten, Höhlen und Spalten. Ein überbesetzter Mbuna-Besatz („Overstocking") ist üblich, um die Aggression auf mehrere Tiere zu verteilen. Mbuna ernähren sich überwiegend pflanzlich – eiweißreiches Futter kann schnell zu Verdauungsstörungen (Malawi-Blähung) führen.

Vergesellschaftung von Malawisee-Cichliden

Die Vergesellschaftung von Malawisee-Cichliden erfordert besondere Sorgfalt. Grundsätzlich solltest du nur Arten aus demselben See zusammenhalten, da die Wasserwerte nicht kompatibel mit Südamerikanern oder Tanganjikern sind. Bewährte Kombinationen sind Aulonocara mit friedlichen Non-Mbuna wie Copadichromis, während Mbuna untereinander gut harmonieren, wenn die Gruppe groß genug ist. Mehr zur Vergesellschaftung erfährst du in unserem Vergesellschaftungs-Guide.

Tanganjikasee-Cichliden – Exoten mit besonderen Ansprüchen

Der Tanganjikasee ist der zweitgrößte und der tiefste See Afrikas. Seine Cichlidenfauna ist mindestens ebenso vielfältig wie die des Malawisees, aber viele Arten haben sich an extrem spezielle Lebensräume angepasst.

Schneckenbuntbarsche (Lamprologus ocellatus, Neolamprologus multifasciatus)

Diese faszinierenden Kleincichliden nutzen leere Schneckenhäuser als Unterschlupf und Brutstätte. Die Winzlinge werden nur 3–5 cm groß und können bereits in Becken ab 60 cm gehalten werden. Sie sind Maulbrüter und zeigen ein hochinteressantes Territorialverhalten. Ein dicker Sandboden und ausreichend leere Schneckenhäuser (z.B. von Turmdeckelschnecken) sind essenziell für ihre Haltung.

Tropheus – Die Farbtupfer des Tanganjikasees

Tropheus-Arten werden bis zu 14 cm groß und sind für ihre intensiven Farben bekannt. Sie sind reine Algenweider (Aufwuchsfresser) und benötigen eine strikt pflanzliche Ernährung mit speziellem Tropheus-Futter. Anders als die südamerikanischen Cichliden brauchen Tropheus hartes, alkalisches Wasser (pH 8,0–9,0, GH 12–20 °dGH) und Temperaturen von 24–27 °C. Sie sind sehr territorial und sollten in Gruppen ab 15 Tieren in Becken ab 400 Litern gehalten werden, um Aggressionen zu minimieren.

Weitere Tanganjika-Cichliden

Neben Schneckenbuntbarschen und Tropheus gibt es zahlreiche weitere Tanganjika-Arten für das Aquarium: Der Prinz von Burundi (Neolamprologus brichardi) ist ein eleganter, langflossiger Cichlide, der in Gruppen gehalten werden kann und zur Schwarmfischhaltung tendiert. Tanganjika-Becken sollten mit feinem Sand und Steinaufbauten gestaltet werden – dichte Bepflanzung ist weniger wichtig als in südamerikanischen Aquarien.

Aquarium-Größen für verschiedene Cichliden-Gruppen

Die Wahl der richtigen Beckengröße ist bei Buntbarschen entscheidend. Hier eine Übersicht der Mindestgrößen:

Cichliden-Gruppe Mindestgröße Empfohlene Größe
Zwergbuntbarsche (Apistogramma) 60 × 30 × 30 cm (54 l) 80 × 35 × 40 cm (112 l)
Skalare 120 × 40 × 50 cm (240 l) 150 × 50 × 60 cm (450 l)
Diskusfische 150 × 50 × 50 cm (375 l) 180 × 60 × 60 cm (648 l)
Malawi-Aulonocara 120 × 40 × 50 cm (240 l) 150 × 50 × 50 cm (375 l)
Mbuna (Felsencichliden) 120 × 50 × 50 cm (300 l) 150 × 50 × 50 cm (375 l)
Tropheus 150 × 50 × 50 cm (375 l) 180 × 60 × 60 cm (648 l)

Mehr zur Beckenwahl findest du in unserem Beckenformen-Guide.

Wasserwerte für Buntbarsche – Einrichtung nach Herkunft

Die richtigen Wasserwerte sind das A und O bei der Cichlidenhaltung. Die Tabelle zeigt die optimalen Bereiche für die verschiedenen Herkunftsgebiete:

Parameter Südamerika Malawisee Tanganjikasee
Temperatur 25–31 °C 24–28 °C 24–27 °C
pH-Wert 5,5–7,0 7,5–8,5 8,0–9,0
Gesamthärte (GH) 2–12 °dGH 10–20 °dGH 12–22 °dGH
Karbonathärte (KH) 1–6 °dKH 8–16 °dKH 10–18 °dKH

Ein detaillierter Überblick über die Wasserwerte findet sich in unserem Wasserwerte-Guide und Wassertest-Ratgeber.

Einrichtung des Aquariums für Buntbarsche

Die Einrichtung des Beckens richtet sich nach den natürlichen Lebensräumen der gewünschten Art. Für südamerikanische Cichliden eignen sich Sandboden, Moorkienwurzeln, Schwimmpflanzen und eine üppige Bepflanzung mit robusten Aquarienpflanzen. Malawisee- und Tanganjikabecken hingegen werden mit feinem Korallensand (erhöht die Härte), Steinplatten und Felsspalten gestaltet. Die Bepflanzung ist in diesen Biotopen eher zurückhaltend, aber möglich – Anubias, Javafarn und Vallisnerien kommen auch mit hartem Wasser zurecht.

Versteckmöglichkeiten sind für fast alle Cichliden essenziell. Höhlen aus Stein, Tonröhren oder Kokosnussschalen geben den Tieren Rückzugsorte und Brutplätze. Das technische Equipment sollte auf die Bedürfnisse der Cichliden abgestimmt sein: Ein leistungsstarker Außenfilter ist Pflicht, da Cichliden einen hohen Stoffwechsel haben und viel Abfall produzieren. Eine gute Filteranleitung findest du in unserem Filter-Guide.

Futter für Buntbarsche – Auf die Art kommt es an

Die Ernährung der Buntbarsche variiert stark je nach Herkunft und natürlicher Nahrung. Während südamerikanische Cichliden überwiegend Fleischfresser oder Allesfresser sind, ernähren sich viele afrikanische Arten (besonders Mbuna und Tropheus) hauptsächlich pflanzlich.

Südamerikanische Cichliden: Skalare, Diskus und Zwergbuntbarsche bevorzugen eiweißreiches Futter wie Frostfutter (Mückenlarven, Artemia, Cyclops), Granulat und gelegentlich Lebendfutter. Hochwertiges Granulatfutter sollte die Basis der Ernährung bilden.

Malawisee-Cichliden: Aulonocara sind in erster Linie Fleischfresser, die im Sand nach Kleintieren suchen. Mbuna benötigen eine pflanzliche Kost mit Spirulina, Algenblättern und speziellem Malawi-Futter. Zu viel Eiweiß führt bei Mbuna zu Blähungen und Todesfällen.

Tanganjikasee-Cichliden: Tropheus sind reine Aufwuchsfresser und brauchen ein spezielles Tropheus-Futter mit hohem Pflanzenanteil. Schneckenbuntbarsche hingegen nehmen Frost- und Lebendfutter gerne an.

Eine allgemeine Übersicht zur Fischnahrung bietet unser Futter-Guide.

Typische Krankheiten bei Buntbarschen

Cichliden gelten als robuste Fische, aber unsachgemäße Haltung führt schnell zu gesundheitlichen Problemen. Die häufigsten Krankheiten sind:

  • Lochkrankheit (Hole-in-the-Head): Tritt besonders bei Diskus und großen Cichliden auf. Ursache sind meist schlechte Wasserqualität, Nährstoffmangel oder der Parasit Hexamita. Vorbeugung durch regelmäßige Wasserwechsel und hochwertige Ernährung.
  • Malawi-Blähung: Eine häufige Todesursache bei Mbuna und Tropheus. Wird durch falsche, eiweißreiche Ernährung verursacht. Behandlung mit magnesiumhaltigen Bittersalzbädern und Futterumstellung.
  • Sammelkrätze (Ichthyophthirius): Der Weißpünktchen-Parasit befällt gestresste Fische. Quarantäne von Neuzugängen und langsame Temperaturanpassung beugen vor.
  • Kiemen- und Hautwürmer: Besonders bei Wildfängen oder unzureichender Quarantäne. Ein Quarantänebecken ist bei der Cichlidenhaltung daher unverzichtbar.

Ausführliche Informationen zu Symptomen und Behandlungen findest du in unserem Fischkrankheiten-Guide.

Vergesellschaftung von Cichliden

Die Vergesellschaftung von Buntbarschen ist eine der größten Herausforderungen in der Aquaristik. Die goldene Regel lautet: Niemals Arten aus verschiedenen Kontinenten oder Seen mit unterschiedlichen Wasserwerten zusammenhalten. Innerhalb der Gruppen gibt es aber durchaus verträgliche Kombinationen:

  • Südamerikanisch: Skalare + große Salmler (Rote Neon, Kongosalmler) + Panzerwelse + Harnischwelse + friedliche Zwergbuntbarsche. Vorsicht bei sehr kleinen Fischen – Skalare fressen alles, was ins Maul passt.
  • Malawi: Aulonocara + Copadichromis + friedliche Non-Mbuna. Mbuna nur mit anderen Mbuna-Arten vergesellschaften.
  • Tanganjika: Tropheus unter sich (große Gruppen ab 15 Tieren) oder mit anderen Tanganjika-Arten wie Cyprichromis (Schwarmfische in der oberen Wassersäule).

Häufige Fragen (FAQ) zu Buntbarschen

Können Anfänger Buntbarsche halten?

Ja! Einige Buntbarsche sind auch für Einsteiger geeignet, wie der Schmetterlingsbuntbarsch (Microgeophagus ramirezi), der mit seiner friedlichen Art und moderaten Ansprüchen überzeugt. Auch einige Malawier wie Labidochromis caeruleus (gelber Labidochromis) sind robust genug für Anfänger. Einen guten Einstieg bietet unser Einsteiger-Guide.

Wie groß muss ein Aquarium für Buntbarsche sein?

Das hängt von der Art ab. Zwergbuntbarsche kommen mit 54–112 Litern aus, für Skalare und die meisten Malawier sind 240–375 Liter empfohlen, und Diskusfische brauchen mindestens 375–648 Liter. Eine ausführliche Übersicht findest du im Beckenformen-Guide.

Kann man verschiedene Cichliden-Arten zusammen halten?

Grundsätzlich ja, aber nur innerhalb derselben Herkunftsregion mit kompatiblen Wasserwerten und ähnlichem Temperament. Eine Vergesellschaftung von Amazonas-Cichliden mit Malawiern ist aufgrund der komplett unterschiedlichen Wasserwerte nicht möglich.

Wie oft sollte man bei Cichliden das Wasser wechseln?

Bei den meisten Cichliden sind wöchentliche Wasserwechsel von 30–50 % empfehlenswert. Besonders Diskusfische und empfindliche Arten profitieren von häufigen, regelmäßigen Wechseln.

Sind Buntbarsche aggressiv?

Viele Cichliden zeigen territoriales Verhalten, besonders während der Fortpflanzungszeit. Die Aggressivität variiert stark zwischen den Arten: Skalare sind relativ friedlich, während viele Mbuna sehr territorial sein können. Die richtige Beckengröße, ausreichend Versteckmöglichkeiten und eine geeignete Gruppenzusammensetzung minimieren Aggressionen.

Fazit

Buntbarsche (Cichliden) gehören zu den faszinierendsten und vielfältigsten Aquarienfischen überhaupt. Ob farbenprächtige Malawisee-Cichliden, elegante Skalare aus dem Amazonas oder die anspruchsvollen Diskusfische – für jeden Aquarianer gibt es die passende Art. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der artgerechten Einrichtung des Beckens mit den richtigen Wasserwerten, einer durchdachten Vergesellschaftung und einer konsequenten Pflege.

Wer sich intensiv mit den Bedürfnissen seiner Cichliden auseinandersetzt, wird mit jahrelanger Freude an diesen intelligenten und verhaltensreichen Fischen belohnt. Die Haltung von Buntbarschen ist keine Wissenschaft für sich, aber sie erfordert mehr Aufmerksamkeit und Planung als ein einfaches Gesellschaftsbecken – und genau das macht den Reiz dieser Fischgruppe aus.

Du möchtest tiefer in die Materie eintauchen? Dann empfehlen wir dir unsere weiterführenden Artikel: Fische für Fortgeschrittene, Wasserwerte-Guide und den Nitritpeak-Guide für die Ersteinrichtung deines Aquariums.

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📋 Inhaltsverzeichnis
→ Einführung: Was sind Buntbarsche?
→ Südamerikanische Buntbarsche
→ Malawisee-Cichliden
→ Tanganjikasee-Cichliden
→ Aquarium-Größen & Wasserwerte
→ Einrichtung & Futter
→ Krankheiten & Vergesellschaftung
→ FAQ & Fazit